Nicolaus-August-Otto-Schule
Pestalozzi-Straße
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Lernen wie im richtigen Leben
Die Nicolaus-August-Otto-Schule in Nastätten bietet alle Schulabschlüsse – inklusive Abitur.

Eine Schule für alle

Modern, offen und mit einem gut durchdachten pädagogischen Konzept: das ist die Nicolaus-August-Otto-Schule Nastätten. Als Integrierte Gesamtschule sind wir eine Schule für alle Schülerinnen und Schüler.

Bei uns stehen Kinder und Jugendliche mit ihren persönlichen Fähigkeiten und individuellen Neigungen im Mittelpunkt. Wir fördern und fordern sie von der fünften Klasse über die Jahrgangsstufen 9 (Berufsreife) und 10 (Mittlere Reife) bis zum Abitur nach dem erfolgreichen Besuch der gymnasialen Oberstufe. Es ist unser Ziel, dass starke und gefestigte Persönlichkeiten unsere Schule mit dem bestmöglichen Schulabschluss verlassen.

Die IGS sagt Danke

Die Sommerferien neigen sich dem Ende entgegen. Wir hoffen, dass die Schule am Montag, den 17.08. wieder regulär stattfinden kann. Das letzte Schulhalbjahr verlief durch die Corona-Pandemie mehr als außergewöhnlich.

Im Namen des gesamten Kollegiums möchte ich mich für die zusätzlich geleistete Arbeit, für alle Mühen und für alles Verständnis bei den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler bedanken. Gemeinsam, mit Ihnen, mit den Schülerinnen und Schülern und unserem engagierten Kollegium, haben wir bestmöglich versucht, das Optimale aus der schwierigen Situation zu machen.

Wir freuen uns auf den Schulbeginn nach den Ferien. Wir freuen uns darauf, die Schülerinnen und Schüler wieder in unserer Schule begrüßen zu dürfen. Besonders gespannt sind wir auf die 112 neuen Fünftklässler und die 70 Schülerinnen und Schüler, die sich für die Jahrgangsstufe 11 angemeldet haben. Die Schule ist auf den Start gut vorbereitet. Genauere Informationen werden im Laufe der kommenden Woche gegeben.

Ulrich Landes, Schulleiter

Die IGS Nastätten verabschiedet im Schuljahr 2019/2020 folgende Schülerinnen und Schüler:

Gruber Maximilian, Hartmann Lucas, Metz Sören, Knöll Luis, Newill Tyler, Schantz Jan-Niklas, Baran Ibrahim, Borrmann Maurice, Chudoba, Marek, Michel Alexander, Sebastian Alexandra, Gombert Justin-Kai, Heinrich Lea, Karpilenko Jan, Kern Jonas, Meinhardt Leonie, Andreew Alexander, Crawford Finn, Näther Louise-Marlen, Saueressig Ben, Bautista Rocelly, Bautista Rocio, Elgert Justin, Göbel Pia, Groß Marco, Hunleth Marie-Kristin, Imroth Marc, Nowak Jan-Philip, Recknagel Joy, Roße Klaus, Schäfer Fabian, Scheurer Selina, Schlepper Ben, Steinborn Emanuel, Steinborn Sebastian, Egert Luise, Hobucher Miriam, Müller Hannah, Müller Jana, Napp Danielle, Osterod Jonathan, Rück Peter, Stein Colin, Wilhelm Karina, Badur Felix, Geiger Anna, Keßler Kevin, Rademacher Mike-Andre, Strack Jeremy, Feldpausch David, Gieseler Jan, Hamidov Achmed, Korowin Estefania, Linscheid Maurice, Lotz Fabian, Respisi Celina, Werner Selina, Zinnel Joel,

 

Wir wünschen unseren Abgängerinnen und Abgängern alles Gute für die Zukunft und hoffen, dass sie ihren eigenen Weg im Leben finden und dabei von Glück, Freude und Erfolg begleitet werden!

Informationen zu den Sommerferien und zum kommenden Schuljahr 2020/2021

Elternbrief und Informationen zu den Sommerferien 2020

Elternbrief der Schulleitung (30.06.2020)

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

dieses außergewöhnliche und hoffentlich einmalige zweite Halbjahr neigt sich dem Ende entgegen. Hinter uns allen liegen ganz besondere Wochen, die von sehr viel Unsicherheit und Ungewissheit geprägt waren. Wir in der Schulgemeinschaft der Nicolaus-August-Otto-Schule Nastätten sind alle trotz des Abstandsgebots ein Stück näher zusammengerückt und wir haben gemeinschaftlich ver­sucht, die Krise im schulischen Bereich bis zum heutigen Tag zu bewältigen.

Ich möchte mich bei allen Beteiligten der Schulgemeinschaft herzlich bedanken: Der Dank gilt den Hausmeistern, die unermüdlich dafür gesorgt haben, dass das Gebäude und der Hof den Hygienevor­gaben entsprochen haben. Bedanken möchte ich mich bei den Bediensteten im Sekretariat, die mit viel Umsicht, Geduld und Fleiß z.B. die Schulbuchrücknahme bewältigt haben. Ein ganz besonderer Dank gilt dem gesamten Kollegium, das den Hauptanteil dazu beigetragen hat, den Schulbetrieb mit Präsenzunterricht und Homeschooling zu gewährleisten. Mit außergewöhnlich hohem Organisations-und Zeitaufwand haben wir uns um die Sicherstellung des Unterrichts gekümmert. Viele persönliche und direkte Kontakte über Mails oder Telefonate wurden - über das Einstellen von Lehr- und Lernma­terialien hinaus - mit Ihren Kindern gepflegt, damit wir dem Bildungsauftrag für alle entsprechen konnten. Daran können sie sehen, wie sehr uns das Wohl Ihrer Kinder am Herzen liegt.

Auch bei Ihnen, liebe Eltern und Sorgeberechtigte, möchte ich mich bedanken. Uns ist bewusst, was es heißt, die Kinder während der Schulzeit ganz oder teilweise zuhause zu haben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Mithilfe bei der Bewältigung des Homeschoolings.

Und auch Ihren Kindern, unseren Schülerinnen und Schülern, möchten wir danken. Viele haben in dieser schwierigen Zeit vorbildlich gearbeitet und ihre Aufgaben erledigt und damit gezeigt, dass sie in der Lage sind, sich selbstständig zu organisieren und zu arbeiten.

Das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen. In ganz kleinem Rahmen haben wir jetzt am Ende des Schuljahres uns in der vergangenen Woche von unseren Schülerinnen und Schüler, die mit der Be­rufsreife oder dem qualifizierten Sekundarabschluss I unsere Schule verlassen werden, verabschie­det. 57 Schülerinnen aus den Jahrgängen 9 und 10 gehen in eine Ausbildung oder besuchen eine andere Schule. Wir wünschen allen alles Gute und viel Erfolg für den weiteren Lebensweg.

Aktuell befinden wir uns schon in den Planungen für das kommende Schuljahr.

Sehr erfreulich sind die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2020/21, für die fünfte Klasse werden wir 112 Schülerinnen und Schüler begrüßen dürfen und für die kommende Jahrgangsstufe 11 werden es voraussichtlich 65 Schülerinnen und Schüler sein, die bei uns an der Nicolaus-August-Otto-Schule die Oberstufe besuchen werden.

Noch ist nicht abzusehen, wie der Schulbetrieb nach den Ferien laufen wird. Noch existieren keine konkreten Hygienevorgaben des Landes Rheinland-Pfalz. Es zeichnet sich allerdings ab, dass das Land sich soweit als möglich bemüht, zu einem Regelbetrieb zurückzukehren. Das könnte bedeuten, dass der Ganztag eingeschränkt wieder möglich wird und dass Unterricht in vielen Fächern (z.B. im Wahl­pflichtfach) wieder regulär stattfindet. Sollte das Abstandsgebot für Schülerinnen und Schüler aufge­hoben werden, könnte das Beschulen von halben Klasen entfallen, so dass alle Schülerinnen und Schüler wieder durchgängig die Schule besuchen könnten.

Wir werden Sie dazu so früh wie möglich informieren.

Abschließend möchte ich Sie über weitere Neuigkeiten informieren.

  • Die Schulsporthalle wird modernisiert. Die Baumaßnahmen haben schon begonnen. Es ist ge­plant in zwei Bauphasen das Gebäude zu sanieren. Jetzt in der ersten Phase, die bis zu den Herbstferien gehen soll, wird das Dach, die Beleuchtung und die Heizung erneuert. In dieser Zeit versuchen wir, den Sportunterricht auf dem Sportplatz im Freien abzuhalten.
  • Zum Schuljahresende wird uns Frau Bauer verlassen, die sich aus familiären Gründen an die IGS Koblenz hat versetzen lassen. Herr Perl wird nach längerer Krankheit im Rahmen einer Wieder­eingliederung wieder an die Schule zurückkommen. Neu hinzukommen werden jeweils mit einer festen Planstelle Frau Hoelke mit den Fächern Deutsch, ev. Religion und Geschichte und Frau Schmidt mit den Fächern Deutsch, Biologie und Darstellendes Spiel.

    Wir wünschen allen für die Zukunft alles Gute.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für Ihre Gesundheit. Ich hoffe, Sie alle haben die Möglichkeit, sich über die Ferien- und Urlaubszeit zu erholen.

Ulrich Landes

Schulleiter

Elterninformation der ADD zu Urlaubsreisen in Risikogebiete (29.06.2020)

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

wir möchten Sie heute über die derzeit geltenden Reisebestimmungen und die daraus resultierenden Folgen informieren.

Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für viele europäische Staaten am 3. Juni 2020 aufgehoben. Seit dem 15. Juni gelten für die Mitgliedstaaten der EU, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein individuelle Reisehinweise. So entscheiden die Länder selbst über mögliche Einreiseverbote.

Für Reisen in andere Staaten ist die Reisewarnung vorerst bis einschließlich 31. August 2020 verlängert.

Gemäß der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung sind Einreisende nach Rheinland-Pfalz, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten (häusliche Quarantäne).

Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner Homepage eine Liste von Staaten veröffentlicht, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht (Risikogebiete z.B. Schweden, Serbien, Türkei und zahlreiche Bundesstaaten der USA). Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und kann unter folgender URL eingesehen werden:

https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Aufgrund der fortlaufenden Prüfung der Bundesregierung, inwieweit Staaten als Risikogebiete einzustufen sind, kann es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung der Liste des Robert-Koch-Instituts kommen. Bitte prüfen Sie auch unmittelbar vor Ihrer Rückkehr aus dem Urlaub, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem dieser Gebiete aufgehalten haben.

Wir bitten Sie, Ihre Urlaubsreise unter Beachtung der obenstehenden Hinweise zu planen.

Sofern Sie also beabsichtigen in einem Risikogebiet Ihren Urlaub zu verbringen, achten Sie bitte ganz besonders auf eine geeignete zeitliche Planung, damit Ihr Kind zu Beginn des neuen Schuljahres die Schule besuchen kann. Sollte dies nicht möglich sein und die Quarantäne oder ein Teil der Quarantäne im neuen Schuljahr liegen, so informieren Sie bitte rechtzeitig die Schule Ihres Kindes.

Um zu vermeiden, dass sich das Virus in der Schule Ihres Kindes ausbreitet und eine Ausbreitung sogar zu einer Schulschließung führen kann, schicken Sie bitte Ihr Kind keinesfalls während der Zeit der häuslichen Quarantäne in die Schule.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und ihre Mithilfe.

Im Laufe der Woche wird das Schreiben auf der Homepage der Landesregierung Rheinland-Pfalz unter folgender URL auch in weiteren Sprachen zur Verfügung gestellt:

https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-schule/

Mit freundlichen Grüßen

In Vertretung

Raimund Leibold

 

Regelungen für nach Deutschland Einreisende im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2

Hygieneplan-Corona für die Schulen in RLP (ab 01.08.2020)

Sommerschule RLP

Sommerschule RLP – nächste Schritte und Informationen

Sommerschule RLP – nächste Schritte und Informationen

  • Ich habe der Schule gemeldet, dass mein Kind teilnehmen will. Ist es jetzt zur Sommerschule RLP angemeldet?
    • Nein, mit der Rückmeldung an die Schulen haben Sie die Kinder noch NICHT zur Sommerschule RLP angemeldet, da ja zu diesem Zeitpunkt weder Zeit noch Ort der Kurse bekannt waren. Die Rückmeldung an die Schulen diente der Planung. Immerhin gibt es die Sommerschule RLP zum ersten Mal und wir mussten wissen, wie groß das Interesse ist. Jetzt wissen das Land und die Städte, Landkreise und Verbandsgemeinden, wie viele Plätze gebraucht werden.
  • Wie melde ich mein Kind für die Sommerschule RLP an?
    • Anmelden können Sie Ihr Kind bei Ihrer Kommune, also in der Regel bei Ihrer Verbandsgemeinde oder Ihrer Stadt. Denn die Kommunen organisieren das Angebot vor Ort. Sie werden die Sommerschul-Angebote in der Region auch bei den Eltern bekannt machen, beispielsweise über das Amtsblatt oder die Zeitung. Schauen Sie auch einmal auf ferien.bildung-rp.de. Dort können die Kommunen die regionalen Angebote der Sommerschule RLP und die Ansprechpersonen für die Anmeldung ab Anfang Juli eintragen. Schauen Sie daher immer mal wieder dort rein.
  • Findet die Sommerschule RLP an allen Schulen statt?
    • Nein, weil es nicht an jeder Schule so viele Kinder gibt, die mitmachen wollen. Die Sommerschule RLP soll deshalb in einer zentral gelegenen Schule oder einem anderen öffentlichen Gebäude für die Umgebung stattfinden. Das bedeutet, dass es nach Möglichkeit mindestens ein Angebot pro Verbandsgemeinde oder Stadt geben soll. Die Kommunen entscheiden aber frei, ob Sie ein Angebot der Sommerschule RLP anbieten wollen. Auch über den genauen Standort entscheidet die Verbandsgemeinde bzw. die Stadt oder der Landkreis.
  • Für wen ist das Angebot der Sommerschule RLP?
    • Das Angebot der Sommerschule richtet sich an Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 8. Klasse.
  • Wann findet die Sommerschuhe RLP statt?
    • Die Sommerschule RLP findet in der Regel in der letzten und vorletzten Woche der Sommerferien (vom 3. bis 7. August 2020 oder 10. bis 14. August 2020) statt. Die Kommunen können aber auch einen anderen Zeitraum festlegen, um die Sommerschule RLP mit ihrer Ferienbetreuung zu verbinden. In einzelnen Städten und Gemeinden kann die Sommerschule RLP also auch zu einer anderen Zeit stattfinden. Schauen Sie auch auf ferien.bildung-rp.de nach. Dort können die Kommunen die regionalen Angebote eintragen.
  • Wie lange dauert die Sommerschule RLP?
    • Die Kinder nehmen normalerweise eine Woche teil, jeweils drei Stunden am Tag, von Montag bis Freitag. Eine Teilnahme über beide Wochen ist aber bei entsprechenden Platzkapazitäten und in Absprache mit der Kommune eventuell möglich.
  • Was kostet die Teilnahme an der Sommerschule RLP?
    • Die Teilnahme an der Sommerschule RLP ist kostenlos. Es ist möglich, dass im Anschluss an das Angebot zusätzlich eine Ferienbetreuung angeboten wird, die kostenpflichtig sein kann. Die Sommerschule RLP selbst ist aber auch dann kostenlos.
  • Wer sind die Kursleiterinnen und Kursleiter der Sommerschule RLP?
    • Die Kursleitenden sind ehrenamtliche Freiwillige mit einem engen Bezug zum schulischen Lernen, also z. B. Lehrkräfte, pensionierte Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare, Ganztagskräfte und Kräfte der betreuenden Grundschule, Lehramtsstudierende und volljährige Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler. Alle werden vorbereitet und bekommen Lernmaterialien vom Land. Sie haben vor Antritt des Ehrenamts ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt.
  • Gibt es eine Anschlussbetreuung?
    • Es ist möglich, dass die Kommune die Sommerschule RLP mit einem Betreuungsangebot verbindet, aber nicht zwingend. Fragen Sie daher am besten bei Ihrer Verbandsgemeinde oder Stadt nach.
  • Gibt es ein Mittagessen?
    • Die Sommerschule RLP selbst ist ein Halbtagsangebot ohne Mittagessen. Die Kinder sollen aber während der drei Stunden die Möglichkeit haben, ein mitgebrachtes Frühstück oder einen Snack zu essen. Wenn die Städte und Gemeinden die Sommerschule in ihr Ferienbetreuungsangebot integrieren, wäre es aber auch denkbar, dass es ein Mittagessen gibt. Das hängt von der Organisation vor Ort ab. Am besten fragen Sie bei der Anmeldung einfach bei Ihrer Gemeinde oder Stadt nach.
  • Wie kommt mein Kind zur Sommerschule RLP?
    • Unser Ziel ist es, dass es flächendeckend und wohnortnah solche Angebote gibt, sodass die Wege nicht zu weit sind. Ein Schulbus fährt allerdings nicht in den Ferien. Sie müssen daher selbst das Hinkommen und Abholen organisieren.
  • Was muss mein Kind zur Sommerschule mitbringen?
    • Das Mäppchen mit Stiften und Papier zum Schreiben, am besten einen großen karierten Block.
    • Eventuell eigene Lernmaterialien, bspw. Aufgaben, die die Lehrerinnen und Lehrer für die Ferien zusammengestellt haben, oder Arbeitshefte, an denen Ihr Kind gerne weiterarbeiten oder aus denen es etwas wiederholen möchte
    • Ausreichend zu trinken und ein Pausenbrot.
    • Sonnencreme und/oder eine Kopfbedeckung für die Pausen oder falls die Sommerschule im grünen Klassenzimmer stattfindet.
  • Wird die Sommerschule RLP einmalig umgesetzt oder gibt es sie später noch einmal?
    • Momentan wird geprüft, das Angebot in den Herbstferien und ggf. darüber hinaus fortzusetzen.

Elternbriefe des Ministerium für Bildung

Elternbrief der Ministerin Dr. Stefanie Hubig (02.07.2020)

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Sorgeberechtigte,

ein Schuljahr, wie wir noch kein anderes erlebt haben, geht zu Ende. Wenn es das In­fektionsgeschehen zulässt, wollen wir nach den Sommerferien wieder zum regulären Unterricht zurückkehren. Mit diesem Schreiben möchte ich Sie über die wichtigsten Eckpunkte unserer Planungen für das nächste Schuljahr informieren. Erlauben Sie mir zuvor aber ein paar persönliche Worte:

Die Corona-Krise hat Einschränkungen und teilweise auch Verunsicherung in nahezu allen Lebensbereichen nach sich gezogen. Vieles davon wäre vor einem halben Jahr noch undenkbar gewesen. Dazu gehört auch die Schließung aller Kitas und Schulen in Deutschland. Mir ist bewusst, dass die letzten Monate Ihnen und Ihren Familien sehr viel abverlangt haben. Für alles, was Sie geleistet haben, möchte ich Ihnen auch zu Schuljahresende noch einmal meinen ganz herzlichen Dank und meine Hochach­tung aussprechen. Nur weil wir alle gemeinsam und entschieden gehandelt haben, konnten wir die Ausbreitung des Virus so verlangsamen. Wir werden auch weiter Rücksicht nehmen und aufeinander achten müssen, gemeinsam bleiben wir stark ge­gen das Virus.

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung, um ihnen die besten Startvo­raussetzungen für das Leben und Arbeiten zu ermöglichen. Um das zu gewährleisten, stehen wir als Verantwortungsgemeinschaft aus Schule, Elternhaus, Schulträgern und außerschulischen Partnern ein. Gestützt auf den Rat von Medizinerinnen und Medizi­nern und erste wissenschaftliche Erkenntnisse – gehen wir jetzt davon aus, dass wir das nächste Schuljahr im Regelbetrieb beginnen können. Wir wollen möglichst schnellzurück zu möglichst viel Normalität. Die Schulen sind über die Organisation des neuen Schuljahres informiert, haben klare Vorgaben erhalten und dennoch den Spielraum, den sie brauchen, um den Schulbetrieb an die Situation vor Ort anzupassen.

 

10 Punkte stehen im Mittelpunkt bei den Planungen für das nächste Schuljahr:

  • Im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres soll der Schwerpunkt auf dem Unterricht und dem Lernen liegen. Ausflüge, Klassenfahrten und außer­schulische Projekte können vorerst nicht stattfinden. Es muss so viel Prä­senzunterricht wie möglich stattfinden.
  • Für Schülerinnen und Schüler mit Vorerkrankungen, die weiterhin nicht in der Schule anwesend sein können, wird es einen geregelten Fernunter­richt geben. Lehrkräfte, die nicht im normalen Unterricht eingesetzt wer­den können, unterrichten Schülerinnen und Schüler von zuhause oder von einem separaten Raum in der Schule aus. Dazu nutzen sie die vom Land zur Verfügung gestellten digitalen Werkzeuge, etwa das Video-Kon­ferenzsystem.
  • Für den Fall, dass auch weiterhin Fernunterricht stattfinden muss, sollen bestimmte Klassenstufen, wie die Stufen 1 und 5 sowie die Klassen, die sich vor einem Abschluss befinden, vorwiegend im Präsenzunterricht un­terrichtet werden.
  • Wo weiterhin Fernunterricht notwendig ist, müssen Präsenz- und Fernun­terricht gut miteinander verzahnt werden. Die Kombination aus Präsenz-und Fernunterricht wird auf der Basis verbindlicher Stunden- bzw. Wo­chenpläne stattfinden.
  • Die Verantwortung für den Fernunterricht liegt bei den Lehrkräften. Dadurch wollen wir Sie, als Eltern und Familien entlasten. Sie sollen Ihre Kinder nicht in stärkerem Maße unterstützen als dies auch im Präsenzun­terricht der Fall wäre.
  • Für den Fernunterricht wird es klare Regelungen zur Erbringung von Leis­tungsnachweisen geben. Alle Prüfungen werden stattfinden. Schülerinnen und Schüler erhalten regelmäßig Rückmeldung.
  • Kollegien treffen verbindliche Absprachen zu Verantwortlichkeiten. Lehr-kräfteteams unterstützen sich gegenseitig.
  • Das Land stellt Mittel für zusätzliches Personal bereit. Darüber hinaus gibt es einen Vertretungspool mit verbeamteten Lehrkräften, Feuerwehrlehr­kräfte an Grundschulen und schuleigene Budgets, mit denen die Schulen Vertretungspersonal für zeitweise Einsätze einstellen können.
  • Den Schwung, den die Digitalisierung in den Schulen in den letzten Mona­ten erhalten hat, soll weiter genutzt und beibehalten werden: So werden die digitale Infrastruktur und Ausstattung der Schulen und die Kompeten­zen der Lehrkräfte im Umgang mit den digitalen Medien weiter ausgebaut werden. Dazu wird das Land das Unterstützungssystem im Hinblick auf Fortbildung, Beratung, digitale Werkzeuge, Medien und Materialien wei­terentwickeln.

Damit die Schülerinnen und Schüler Lernrückstände, die in den letzten Monaten auf­getreten sind, aufholen können, machen wir zusätzliche Angebote – beispielsweise die Sommerschule RLP.

 

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

bei allen Entscheidungen, die wir für das kommende Schuljahr getroffen haben, hatten und haben wir das Wohlergehen Ihrer Kinder, aber auch aller anderen, die Schule vor Ort gestalten, im Blick. Auch im kommenden Schuljahr wird es neue Herausforderun­gen geben – und ich bin sicher, gemeinsam werden wir diese Herausforderungen be­wältigen. Bei aller gebotenen Vorsicht können wir auch mit Zuversicht in das neue Schuljahr gehen.

Für die Sommerferien weise ich nochmals auf unser gemeinsames Angebot mit den Kommunen vor Ort hin: Die Sommerschule RLP bietet Schülerinnen und Schülern von der 1. bis zur 8. Klasse in den letzten beiden Ferienwochen Unterstützung in Deutsch und Mathematik. Darüber hinaus gibt es weitere Ferienangebote vor Ort unter dem Motto „Spaß und lernen“. Alle Informationen dazu gibt es unter https://bm.rlp.de/de/sommerschule/

 

Ich danke Ihnen für Verständnis, Ihre Geduld und Ihren langen Atem, den Sie in den letzten Monaten aufgebracht haben und wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gu­tem, vor allem Gesundheit.

Herzliche Grüße

Dr. Stefanie Hubig

Elternbrief Landeselternbeierat und Ministerin für Bildung (03.07.2020)

Umgang mit dem Corona-Virus im neuen Schuljahr

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Sorgeberechtigte,

die zurückliegenden Wochen haben uns allen sehr viel abverlangt. Gemeinsam haben wir es erreicht, dass sich das Infektionsgeschehen bisher günstig entwickelt hat.

Angesichts dieser positiven Entwicklung konnten die Schulen schrittweise ihren Betrieb wiederaufnehmen und immer mehr Schülerinnen und Schülern Präsenzunterricht an-bieten. Die aktuelle Lage ermöglicht und gebietet es nun, nach den Sommerferien den Regelbetrieb in allen Schulformen und allen Schulen wiederaufzunehmen. Vorrangiges Ziel für das gesamte Schuljahr 2020/2021 ist es, einen durchgehenden Regelbetrieb für alle Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.

Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie werden jedoch weiterhin Infektions-schutz- und Hygienemaßnahmen beachtet werden müssen. Trotz dieser Maßnahmen werden unter Umständen auch im kommenden Schuljahr Einschränkungen des Regel-betriebs nicht gänzlich zu vermeiden sein.

Gemeinsam können wir auch weiterhin durch unser Verhalten dazu beitragen, das Infektionsgeschehen günstig zu beeinflussen. Ich bitte Sie daher sehr herzlich, in unse-rem gemeinsamen Interesse für einen regulären Schulbetrieb die folgenden Hinweise sorgfältig zu beachten:

  • Wenn Sie bei Ihrem Kind Symptome wie z.B. Schnupfen, Fieber, Halsschmer-zen, trockener Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, Verlust von Geschmacks-/ Geruchssinn, Atemprobleme bemerken, muss Ihr Kind zuhause bleiben. Lassen Sie in diesem Fall unbedingt durch Ihre Haus- bzw. Kinderärztin oder Ihren Haus- bzw. Kinderarzt nach telefonischer Absprache einen Test auf SARS-CoV2 durchführen. Erst wenn dieser Test negativ ist, kann Ihr Kind die Schule wieder besuchen.
  • Wenn der Test positiv ausfällt, wird durch das Gesundheitsamt eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Diese kann bei nicht bestehenden oder nur geringfügig ausgeprägten Krankheitszeichen zuhause (Heimquarantäne) oder in seltenen Fällen, sofern eine stationäre Behandlung sinnvoll erscheint, im Krankenhaus erfolgen. In diesem Fall informieren Sie bitte umgehend auch die Schulleitung.
  • Eine Entlassung aus der Quarantäne - ohne vorangegangenen Krankenhaus-aufenthalt (leichter Krankheitsverlauf) - kann frühestens 14 Tage nach Symptom-beginn und mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit erfolgen. Erst dann kann Ihr Kind die Schule wieder besuchen.
  • Wenn bei Ihrem Kind Symptome während der Unterrichtszeit auftreten, wird die Schule Ihr Kind isolieren und Sie umgehend informieren, damit Sie Ihr Kind abholen können. Auch dann lassen Sie bitte unbedingt durch Ihre Haus- bzw. Kinderärztin oder Ihren Haus- bzw. Kinderarzt nach telefonischer Absprache einen Test auf SARS-CoV2 durchführen.
  • Eine 14-tägige Quarantäne wird auch dann angeordnet, wenn Ihr Kind engen Kontakt zu einer infizierten Person hatte, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde. Am fünften Tag nach dem Kontakt zu dieser Person wird Ihr Kind durch das Gesundheitsamt auf das Coronavirus getestet, um eine etwaige Infektion frühzeitig nachweisen zu können. Eine frühere Testung könnte zu falschen Er-gebnissen führen.
  • Wenn es einen Fall einer positiv getesteten Person in der Schule Ihres Kindes gibt, wird nach fallbezogener Einschätzung des Gesundheitsamtes das jeweilige Umfeld (Klasse, Kurs, Klassen-/Kursstufe, Arbeitsgemeinschaft etc.) bis hin zur gesamten Schule getestet, auch wenn keine Symptome vorliegen und kein direkter Kontakt zu der infizierten Person bestand.
  • Das Gesundheitsamt entscheidet in eigener Zuständigkeit im Rahmen einer Risikobewertung, ob und wie lange einzelne Klassen, Kurse oder ganze Schu-len geschlossen werden müssen.

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Schule verpflichtet ist, sowohl den Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten eines COVID-19 Falles in der Schule dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich an das für Sie zuständige Gesundheitsamt wenden.

 Mit freundlichen Grüßen

Reiner Schladweiler                             Dr. Stefanie Hubig
Sprecher des                                     Ministerin für Bildung
Landeselternbeirats Rheinland-Pfalz