Nicolaus-August-Otto-Schule
Pestalozzistraße 2
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Am 9.09 und 10.09.26 beschäftigten sich die Biologie-Leistungskurse von Frau Röglin und Frau Schmitt sowie der Biologie-Grundkurs von Herrn Bünnagel an der Nicolaus-August-Otto-Schule in Nastätten mit einem besonderen Experiment: der Analyse der eigenen DNA. Dabei schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Laborantinnen und Laboranten und mussten mithilfe eines genetischen Fingerabdrucks einen fiktiven Täter identifizieren.
Durch die praktische und spielerische Durchführung lernten sie den Umgang mit verschiedenen Geräten und Methoden kennen, die auch bei der DNA-Analyse verwendet werden. Zunächst wurde DNA aus Speichelproben gewonnen. Dafür mussten die Zellen aufgebrochen und anschließend bestimmte Bestandteile wie Proteine entfernt werden, sodass die DNA isoliert werden konnte.
Die Proben wurden danach mit verschiedenen Laborgeräten weiterverarbeitet, unter anderem gemischt, zentrifugiert und erhitzt. Anschließend wurde mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ein bestimmter Abschnitt der DNA vervielfältigt. Dadurch stand genügend DNA-Material für die weitere Untersuchung zur Verfügung.
Ein wichtiger Bestandteil des Experiments war anschließend die sogenannte Gelelektrophorese. Dabei werden DNA-Proben durch ein Gel geleitet. Da DNA-Moleküle negativ geladen sind, wandern sie in Richtung der positiven Elektrode. Das Gel wirkt dabei wie ein Sieb: Kleine DNA-Fragmente können sich schneller und weiter durch die Poren bewegen als größere Fragmente. Dadurch entstehen charakteristische Bandenmuster, die nach dem Färben sichtbar gemacht
werden können.
Am Ende konnten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen DNA-Muster miteinander vergleichen und so den „Täter“ anhand seines und des eigenen genetischen Fingerabdrucks ermitteln.
Das Experiment bot einen anschaulichen Einblick in moderne Methoden der Biologie und zeigte, wie DNA-Analysen beispielsweise auch in der Kriminalistik eingesetzt werden können.