Die neuen „jungen Wilden“ an der NAOS

Die neuen „jungen Wilden“ an der NAOS

 

Am Dienstagmorgen des 7. Augusts 2018 wurden die Jungs und Mädels der neuen fünften Klassen mit viel Engagement von Seiten der Schülerschaft und des Lehrerkollegiums herzlich empfangen:
Zunächst fand um 9 Uhr in der katholischen Kirche in Nastätten ein Gottesdienst statt. Hier erhielten die aufgeregten Schülerinnen und Schüler nicht nur erste Hinweise zum Verhalten in der neuen „großen“ Schule, sondern wurden auch ermutigt aufeinander zuzugehen, voneinander zu lernen und angemessen und freundlich miteinander umzugehen.
Langweilig wurde es nicht, denn Frau Zaan-Neubert sowie Frau Brückner motivierten immer wieder zum Mitmachen, z.B. beim „Stress abschütteln“. Hierbei gingen vor allem die Sechstklässler ihren Nachfolgern mit gutem Beispiel voran, indem sie sangen, tanzten und anschauliche, kleine Sketche vorführten.
Zuletzt fand Herr Casper noch schöne Worte und stimmte die „Kleinen“ darauf ein, diesen neuen Schulabschnitt offen anzutreten und bat mit einem zwinkernden Auge und einem Sokrateszitat[1] darum, den Lehrerinnen und Lehrern ihr Leben nicht zu schwer zu machen.

Nach einem kurzen gemeinsamen Spaziergang zum Bürgerhaus konnte die offizielle Aufnahmefeier beginnen. Neben der herzlichen Begrüßung durch die Stufenleitung 5/6 Frau Brach, richteten auch der Schulelternbeirat, der von Frau Mai repräsentiert wurde, sowie der Förderverein in Person von Frau Paki-Costa nette Grußworte an Schüler und Eltern. Die Begrüßungsrede der Schulleitung hielt Frau Hagner, die darauf hinwies, dass nicht nur die „Neuen“, sondern auch die dazugehörigen KlassenleiterInnen diesem Tag mit Aufregung, Vorfreude und Spannung entgegenfieberten. So empfingen diese ihre neuen Schützlinge auf der Bühne und besiegelten die kommende Zusammenarbeit mit einem ersten Willkommenshandschlag. Außerdem lernten die Fünfer ihre Schulpaten kennen, die ihnen in den kommenden Wochen als zusätzliche Ansprechpartner dienen sollen, und erhielten ein kleines Willkommensgeschenk der Kunstkurse ihrer Vorgänger in Form eines handgemachten und je einzigartigen Lesezeichens.
Besonders hervorzuheben und löblich sind die Leistungen von Lynn Kortendieck aus der 9a und der Chorklasse 7b, die von Frau Derer und Frau Dombrowski geleitet wird: Lynn zeigte ihr Können und spielte „Präludium“ von J.S. Bach und Ludovico Einaudis „Una Mattina“.  Die Chorklasse präsentierte zwischen den Grußworten einen bunten Mix aus melancholisch-traurigen und fröhlichen Liedern von Leonard Cohens „Hallelujah“ über „Rooftop“ (Nico Santos) und „Sur le pont“ bis hin zu Namikas „Lieblingsmensch“ und sorgten somit für Abwechslung. Hierbei schafften sie es, die Füße des Publikums zum Wippen und deren Hände zum Klatschen zu bewegen. Außerdem zeigten sechs Schülerinnen der 7b bei ihrem Jump Style-Auftritt schnelle Schritte.
Nach einigen organisatorischen Hinweisen zur ersten Schulwoche von Frau Brach wurden die neuen Teams mit ihren Kapitänen am Brunnen vor dem Bürgerhaus fotografiert, bevor es im Klassenverband zu Fuß zur Schule und in die Klassenräume ging.
Der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Schülerfirma „FunIGS“ sorgte bei den erhöhten Temperaturen mit Getränken sowohl im Bürgerhaus als auch in der Schule im Mehrzweckraum, wo viele Eltern auf ihre Kinder warteten, für Abkühlung.

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[1]Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ (Sokrates,

griechischer Philosoph, *um 469 vChr, †399 vChr)