Nicolaus-August-Otto-Schule
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"Jung und Alt" gemeinsam an der NAOS NAstätten

Ein Projekt , in dem junge Schüler und Senioren zusammen lernen und arbeiten können, mit einer Vielfalt an Freizeitangeboten.

Die Nicolaus-August-Otto-Schule Nastätten und Dieter Zorbach, ehemaliger Leiter der Realschule Nastätten und Mitbegründer der Initiative 55 plus/minus, und haben ein Projekt gestartet, in dem junge Schüler und Senioren zusammen lernen und arbeiten können. Die im Jahre 2005 gegründete Initiative 55 plus/minus bietet Senioren (55+) und auch jüngeren Leuten im Vorruhestand eine Vielfalt an Freizeitangeboten. Diese ermöglichen es insbesondere Menschen aus dem ländlichen Raum, auch im Ruhestand ihre Freizeit aktiv zu gestalten, Gleichgesinnte zu finden, Wissen und Fähigkeiten zu erlangen bzw. weiterzugeben und nebenbei soziale Kontakte zu knüpfen.

So öffnete die Nicolaus-August-Otto-Schule Nastätten am 21. März ihr Projekt „Robotic“ für Teilnehmer der Initiative 55 plus/minus. Zum Auftakt kamen drei Interessierte, die von den Schülern in den Aufbau und die Programmierung von einfachen Anlagen eingewiesen wurden. Mit der aktiven Beteiligung der Gäste vergingen die 90 Minuten wie im Fluge. Für die Schüler war diese Art der Kooperation zwar etwas Neues, dennoch verstanden sie es gut, insbesondere die Programmiersprache den Senioren näher zu bringen. Es stellte sich ein Synergie-Effekt heraus: Während die Gäste aus der 55 plus/minus-Initiative von den Schülern lernten, begannen diese durch die Anwesenheit der Gäste deutlich fokussierter und ruhigeres zu arbeiten. Beide Seiten waren am Ende positiv von dieser Zusammenarbeit gestimmt und freuten sich auf eine baldige Wiederholung.

Am 28. März konnten dann Senioren mit Fragen rund um das Thema „Smartphone-Nutzung“ zu dem Projekt dazustoßen. Mit insgesamt 14 Gästen fand diese Thematik einen erfreulich hohen Anklang. Die Senioren konnten sich mit den Schülern in kleinen Gruppen zusammensetzen und mit ihnen die alltäglichen Fragen im Umgang mit dem Smartphone klären. Von einfachen "Problemchen", wie man z.B. neue Kontakte hinzufügt, Telefonnummern aktualisiert oder mit dem Smartphone ins Internet gelangt, bis hin zum Videotelefonat wurden viele Dinge behandelt.

Die Reaktionen der Gäste waren durchweg positiv. Die meisten wollen nun regelmäßig kommen, um das bereits Erlernte im Beisein der Schüler auszubauen und um "up-to-date" zu bleiben. Insgesamt ist das Projekt eine tolle Kooperation, die für beide Seiten einen Mehrgewinn in vielerlei Hinsicht darstellt.